Kreiser und Bosse luden zum „Runden Tisch Pflege“ mit Carola Reimann ein

Zu dem von Dunja Kreiser und Marcus Bosse initiierten „Runden Tisch Pflege“, einer Diskussionsveranstaltung mit den Leiterinnen und Leiern der Wolfenbütteler Pflegeeinrichtungen, konnten die SPD-Abgeordneten in diesem Jahr Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann begrüßen. Die bereits fünfte Ausgabe dieser Gesprächsrunde, die im Schloss Schliestedt stattfand, nutzen die Teilnehmer_Innen, um vertraulich über die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Pflege zu berichten. Vor allem die Attraktivität des Pflegeberufes stand im Mittelpunkt der Diskussion.

„In den letzten Jahren ist im Bereich der Pflege so viel passiert, wie nie zuvor. Diese neuen Chancen, die sich bieten, müssen genutzt werden“, wusste Reimann zu berichten, die seit einem Jahr das Amt der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ausübt. Eine große Herausforderung sei die Gewinnung und Sicherung von Pflegepersonal, was vor allem im ländlichen Bereich zunehmend anspruchsvoller werde. Deshalb werde das Sozialministerium verstärkt die Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Bereich der Pflege unterstützen, unter anderem mit der Reform der Pflegeausbildung, aber auch mit dem Programm „Stärkung der Pflege im ambulanten Raum“. Die bereits umgesetzte Abschaffung der Ausbildungskosten für Pflegeberufe helfe zudem, junge Menschen für dieses Berufsfeld zu gewinnen.

Mit dem sogenannten „Masterplan Digitalisierung“ werde auch der Pflegebereich neue Wege beschreiten und engere Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegekräften ermöglichen. Sabine Resch-Hoppstock, Leiterin der Seniorenbetreuung Schloss Schliestedt: „Man merkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nur mit gut qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können wir eine Pflege im Alter gewährleisten, die unseren Ansprüchen entspricht.“

Kreiser und Bosse: „Solche Gesprächsformate, bei denen in kleiner Runde diskutiert werden kann, zeigen deutlich, wo genau es noch hakt und wo nachgebessert werden muss. Sie gibt aber auch ein gutes Feedback, wie die Vorgaben aus Hannover in der Praxis ankommen. Die Entwicklung in der Pflege bleibt zentrales Thema sozialdemokratischer Arbeit.“